Sie befinden sich hier: Service | Aktuell

Informationen über SuedLink im Werra-Meißner-Kreis

Die Stadt Waldkappel stellt zeitnah Informationen zum möglichen Trassenverlauf mit Stellungnahmen etc. im Bereich der Stadt Waldkappel zur Verfügung

Waldkappel, den 21. Mai 2019

 

Erstellung von zwei Gegengutachten durch den Werra-Meißner-Kreis und der Stadt Göttingen für den derzeitzigen Verlauf der SuedLink-Trasse inkl. Alternativtrasse (über Waldkappel) Korridore 69a/69b/73-77

1. Stellungnahme im Auftrag des Werra-Meißner-Kreises und

    der Stadt Göttingen nach § 8 NABEG

2. Zusammenfassung der Stallungnahem zu den Unterlagen nach § 8 NABEG

3. Geologisch-hydrogeologisches Gutachten zur Bewertung

    kritischer Konfliktpunkte und -bereiche.

4. Zusammenfassung zum Geologisch-hydrologischem Gutachten

______________________________________________________________________________________________

 

Waldkappel, den 27.03.2019

Stellungnahmen waren gefordert

Die Stadt Waldkappel hat sich entschieden die Stellungnahme zum geplanten SuedLink-Trassenkorridorsegment 76 den Bürgern zur Information zur Verfügung zu stellen.

  1. Schreiben vom 07. Juni 2017
  2. Anmerkungen der Stadt Waldkappel SuedLink

_______________________________________________________________________________________________

 

Waldkappel, den 21.02.2019

Bekanntgabe des Vorzugstrassenkorridors

Die Bekanntgabe des Vorzugstrassenkorridors durch die Tennet und der TransnetBW in Berlin und Fulda ist erfolgt. In Berlin für die Abgeordneten und für die Träger öffentlicher Belange (Städte, Kommunen, Verbände etc.). Die Vorzugstrasse der Tennet und TransnetBW führt nicht über das Trassenkorridorsegment 76 (Germerode, Waldkappel bis Fulda) sondern über das Trassenkorridorsegment 77 (Abterode, Wehretal, Ringgau, Herleshausen etc.).

Mit der Bekanntgabe der Trassenführung über das Trassenkorridorsegment 77 ist zwar eine Vorzugstrasse erarbeitet/ausgearbeitet worden, die aber noch durch die zweite und endgültige Entscheidung der Bundesnetzagentur verändert werden kann. Hierzu müssen die Raumwiderstände der Trassenkorridorsegmente 76 (Waldkappel) und in den weiteren anschließenden Trassenkorridoren, als auch in dem Trassenkorridor 77 abgewogen werden, so dass eine endgültige Entscheidung getroffen werden kann.

 

Trassenkorridor C – Vorzugstrasse über Wehretal

_______________________________________________________________________________________________

 

Waldkappel, den 13.02.2019

Informationen - aktueller Stand und weitere Verlauf

Die Bundesnetzagentur hat gestern den Vertretern durch die SuedLink-Planung betroffenen Landkreise in Hessen, sowie den RP Kassel über den aktuellen Stand und den weiteren Verlauf der Bundesfachplanung informiert.

Zwei Punkte waren dabei besonders wichtig.

  • Die Aufforderung zur Abgabe von Stellungnahmen durch die Bundesnetzagentur soll voraussichtlich Ende April 2019 erfolgen.
  • Der Erörterungstermin für die abgegebenen Stellungnahmen soll ab Mitte August 2019 erfolgen

_______________________________________________________________________________________________

 

Waldkappel, den 17.10.2016

TenneT und TransnetBW informieren über SuedLink im Werra-Meißner-Kreis

Nachdem Ende vergangenen Jahres der Erdkabel-Vorrang für Gleichstromverbindungen gesetzlich festgelegt wurde, haben TenneT und TransnetBW als Vorhabenträger mit der Planung für SuedLink begonnen. Die neuen Vorschläge für Erdkabel-Korridore basieren auf Kriterien für erdverlegte Leitungen, die sich grundlegend von denen für die Planung von Freileitungen unterscheiden.

Ende September haben TenneT und TransnetBW Vorschläge für mögliche Erdkabel-Korridore veröffentlicht. Jetzt stellen die beiden Vorhabenträger die Vorschläge auch im Rahmen von  Bürgerveranstaltungen der Öffentlichkeit vor.

Zwei mögliche Korridore verlaufen auch im Werra-Meißner Kreis. Die Informationsveranstaltung hierzu hat letzte Woche am 11. Oktober im Bürgerhaus in Wehretal-Reichensachsen statt gefunden.

Insgesamt werden über 30 Info-Foren in den Landkreisen stattfinden, in denen die vorgeschlagenen Korridore verlaufen könnten.

Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit, sich umfassend über die Planungsgrundlagen und die eingesetzte Technik zu informieren und Hinweise zur weiteren Planung abzugeben.

Am 11.10.2016 hat im Bürgerhaus Reichensachsen ein Info-Forum SuedLink für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Gemeinde- und Pressevertreter stattgefunden. Vertreter von TenneT und deren Beauftragte sowie die Bundesnetzagentur (BNA) haben die Anwesenden in der Veranstaltung über die wesentlichen Rahmenbedingungen und den aktuellen Stand informiert.

Möglicher Trassenverlauf SuedLink im Bereich von Waldkappel

Antworten der Bundesnetzagentur zu Fragen bezüglich SUEDLINK

Anmerkungen der Stadt Waldkappel zur Bundesfachplanung SUEDLINK

________________________________________________________________________________________________

 

Allgemeines zur SuedLink-Trasse

 

  • SuedLink verbindet die Netzverknüpfungspunkte (NVP) Brunsbüttel/Wilster im Norden mit den NVP Grafenrheinfeld und Großgartach im Süden (Bayern/Baden-Württemberg).

  • SuedLink ist damit zentraler Bestandteil des Netzausbaus, der - nach Auffassung der Bundesnetzagentur -wiederum für die Energiewende essentiell sei.

  • Durch politischen Beschluss und vorangegangene Forderungen der beteiligten Kommunen und Bürgerinitiativen wurde die Planung als Freileitung Ende 2015 auf eine vollständige Erdverkabelung umgestellt.

  • Dadurch wurde eine komplett neue Trassenplanung erforderlich, die letztlich dazu führt, dass 5 neue Korridore zur Abwägung stehen: 2 davon in Nord-Süd-Richtung durch den WMK und 3 davon in den thüringischen Nachbarkreisen.

  • Neben der Prämisse der Bundesnetzagentur, eine möglichst kurze Trassenführung zu ermitteln, werden dabei Siedlungsstrukturen und naturräumliche Sondergebiete bei der Bewertung berücksichtigt. FFH- und Naturschutzgebiete sind dabei jedoch keine absoluten Ausschlussgründe.

  • Im Rahmen des nun anstehenden Verfahrens soll geklärt werden, in welchem Korridor die detaillierte technische Planung begonnen und letztlich umgesetzt werden soll.

  • Nach Abschluss der umfangreichen Planungs- und Beteiligungsphase wird derzeit davon ausgegangen, dass die konkreten Bauarbeiten in einem der derzeit betrachteten Korridore im Zeitraum zwischen 2022 und 2025 stattfinden werden.

  • Genehmigungsbehörde für dieses Vorhaben ist der Bund, während die Landkreise und Kommunen als Träger öffentlicher Belange (TÖB) beteiligt werden.

  • Während der ersten informellen Beteiligungsphase hat jeder Interessierte bis zum 29. November 2016 zudem die Möglichkeit, über eine online-basierte Plattform Hinweise zur Optimierung der Erdkabel-Korridore einzureichen und direkt auf einer Karte zu verorten. Die Plattform basiert auf einem Geographischen Informationssystem (GIS). Auf dieser Plattform können Sie sich online einen Überblick über den vorgeschlagenen Verlauf der Erdkabel-Korridore verschaffen, Raumwiderstände sowie regionale topographische Gegebenheiten ansehen und bereits aufgenommene Hinweise nachvollziehen.